Hessisches
Puppenmuseum
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Bambus, Blech und Kalebassen
Spielzeug jenseits des Wohlstands (5. März bis 28. Mai 2000)
Spielend lernen Kinder
die Welt begreifen. Während bei uns Spielsachen massenhaft hergestellt,
gekauft und verschenkt werden, besitzt der grösste Teil der Kinder unserer
Erde kein gekauftes Spielzeug, sei es, weil die Eltern diese nicht bezahlen
können oder weil es dafür keine Geschäfte gibt.
Spiele findet man aber dennoch - unendlich viele, nur eben ganz andere - auf den Märkten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas: selbstgefertigte Roller, Flugzeuge, Autos, Puppen, Bälle u.v.a.m. aus Baumrinde, Holzfaser, Kokosnussschalen, Bambus, Blechdosen, Autoreifem, Draht oder Plastikbehältern. Wenn wir einen Preis für Kreativität zu vergeben hätten - viele Kinder dieser Länder hätten ihn verdient. Ausstellungstafeln bieten Informationen über die jeweiligen Länder und zur Alltagswirklichkeit der Kinder. Dokumentarische Fotos zeigen, wie die Kinder ihre Spielobjekte herstellen bzw. gebrauchen. Die Besucher erhalten dadurch situative Einblicke in das Kinderleben in Entwicklungs- und Transformationsländern. Alle Exponate der außergewöhnlichen Ausstellung stammen aus der Sammlung des österreichischen Ethnologen Dr. Fritz Trupp. Begleitheft zur Ausstellung: Bambus, Blech und Kalebassen, Spielzeug jenseits des Wohlstands, 2000, ISBN 3-934257-04-6, 2,50 Euro
Aus dem
Veranstaltungsprogramm:
Frankfurter Allgemeine Zeitung 18.03.2000 Wenn Cola-Dosen Flügel und Räder wachsen
Frankfurter
Rundschau 17.03.2000
Düsenjets, Doppeldecker und Dosen-Cabrios.
Öffnungszeiten:
Di - So, jeweils 10-12 und 14-17 Uhr
Hessisches Puppenmuseum,
Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad, Tel. 06181 / 86212, Fax 06181 /
840076, e-mail:
hesspuppenmuseum@aol.com |