Hessisches
Puppenmuseum
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Gartenzwerge (5. Mai bis 27. Oktober 2002)
Fotos von den Vorgartenstars
Das Puppenmuseum zeigt und prämiert Gartenzwerge
HANAU. Sie schmücken zahllose
Vorgärten, liebevoll arrangiert unter dunklem Nadelgehölz, neben
idyllischen Goldfischteichen oder flankieren keck den Weg zur Haustür:
Gartenzwerge sind überall in Deutschland heimisch und haben längst
auch die Herzen derer erobert, die des Spießertums absolut
unverdächtig sind. Martin Hoppe, Leiter des Hessischen Puppenmuseums
in Wilhelmsbad, widmet den Wichteln zur Landesgartenschau eine große
Ausstellung vom 5. Mai bis 27. Oktober. Sie soll die Geschichte des Gartenzwerges
von seinen Anfängen bis heute anschaulich dokumentieren. Außerdem
bekommen die Besucher Einblick in die Entstehung der Gartenzwerge: Die
Terrakottamanufaktur Philipp Griebel aus Gräfenroda in Thüringen
präsentiert Entwürfe, Modelle und Formen. Daneben können die
Gäste auch selbst kreativ werden und in mehreren Workshops mit der
Künstlervereinigung "Pupille" Gartenzwerge aus Holz und Stoff frei
gestalten. Für Kindergärten und Schulen gibt es spezielle
"Zwergenwerkstätten". Eine besondere Aktion startet bereits in dieser
Woche: Da Museumsleiter Hoppe davon ausgeht, dass viele Menschen seine Liebe
zu den drolligen Gesellen teilen (er selbst nennt stolz 90 Stück sein
Eigen), ruft er die Hanauer auf, ihren schönsten Zwerg zu fotografieren.
Mit einer kurzen Beschreibung sollen die Bilder dann an das Hessische
Puppenmuseum, Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad geschickt werden.
Einsendeschluss ist der 28. April. Die Aufnahmen sollen mindestens eine
Größe von 10 mal 15 Zentimetern haben. Eine Fachjury wird die
Zwergenbilder begutachten. Die drei erstplatzierten Fotografien sollen
schließlich in der Ausstellung einen "Ehrenplatz" erhalten, wie
Wichtelliebhaber Hoppe verspricht. Die Siegerfotografen werden zudem mit
Sachpreisen prämiert. Weitere Informationen zum Gartenzwerg-Fotowettbewerb
gibt es unter der Telefonnummer 0 61 81 / 8 62 12 oder per Internet unter
www.hessisches-puppenmuseum.de.
pam .
Copyright © Frankfurter Rundschau 2002 Dokument erstellt am 30.03.2002 um 00:00:16 Uhr Erscheinungsdatum 30.03.2002
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