Hessisches
Puppenmuseum
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Papierplastiken
von Helen Hess / Reinheim
(11. Mai bis 27. Juni 2004)
Viele Jahre in der Malerei führten mich zwangsläufig dazu, parallel neue Ausdrucksformen zu finden und so kam ich zur dreidimensionalen "Bildnerei". Mein Weg dahin begann mit der figürlichen Keramik, später entdeckte ich durch einen Workshop meine Liebe zu Holz als einem lebendigen und im wahrsten Sinne naturhaften Werkstoff. Meine Leidenschaft für die Holzbildhauerei ist auch heute noch ungebrochen. Schließlich jedoch war das Papier die fast logische Alternative auf meiner Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Mit Papier begann ich Malerei von der Fläche in die plastische Dimension zu transformieren. Das Modellieren ist für mich wie ein Spiel, es befreit und weist einen Weg aus der Begrenztheit der zweidimensionalen Malerei. Die Skulpturen aus Papier und leicht formbaren Materialien sind mit der Materie identisch, so dass ihr Ausdruck sich spontan ergibt. Daher sind meine Figuren kein Bild von etwas, sondern durch etwas. Sie alle kommen charmant, heiter, bisweilen frech und mit erotischem Unterton daher. Ihnen gemeinsam ist die Wirkung auf den Betrachter - es scheint, als würden sie seinen Blick genießen und zaubern dabei ein Lächeln auf jedes Gesicht...
Vita
Helen Hess
Seit 1996
http://www.helen-hess.de
Helen Hess steht für Gespräche über ihre Arbeit im Museum zur Verfügung am Sonntag, 16. Mai (Internationaler Museumstag), 14 - 17 Uhr, und am Samstag, 26. Juni (4. Hanauer Museumsnacht), 19 - 21 Uhr. Herzliche Einladung! ![]() Frankfurter Allgemeine Zeitung 02.06.2004 Plastische Karikaturen, zweidimensionale Masken Öffnungszeiten: Di - So, jeweils 10-12 und 14-17 Uhr
Hessisches Puppenmuseum, Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad, Tel. 06181 / 86212, Fax 06181 / 840076, e-mail: hesspuppenmuseum@aol.com |