Historische Kur- und Badeanlagen Hanau-Wilhelmsbad

Hessisches Puppenmuseum


Wilhelmsbad ist das besterhaltene Beispiel einer Kur- und Badeanlage des 18. Jahrhunderts in Deutschland. 1709 wurde die Heilquelle "Guter Brunnen" entdeckt. Die Gebäudereihe, umgeben von einem Park im Stil englischer Landschaftsgärten, ließ Erbprinz Wilhelm IX. von Hessen-Kassel 1777-1785 errichten.

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Im Hauptgebäude, dem Arkadenbau, befindet sich seit 1983 das Hessische Puppenmuseum. Es basiert auf der Sammlung Gertrud Rosemann und steht heute in Trägerschaft des privaten Vereins "Hessisches Puppenmuseum e.V.". Wir freuen uns, monatlich wertvolle Schenkungen unserer Sammlung zuführen zu können.

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Rund 10.000 Objekte zeigen die Entwicklung der europäischen Spielpuppe von der Antike bis zur Gegenwart, daneben sind "Puppen aus aller Welt" oder "Zirkus und Jahrmarkt" zu sehen.
Präsentation und Information gehen eher von einem funktionalen Verständnis der Kulturgeschichte aus: sie verdeutlichen auch das zeitgenössische Umfeld mit Spielzubehör, Kinderbildern und Familiengeschichten. Daraus ergibt sich die Möglichkeit für ein Spielzeugmuseum, Kulturgeschichte auf kleinem Raum zu präsentieren: Waschen und Kochen, Wohnen und Einkaufen, Erwachsenen- und Kinderkleidung lassen sich durch die Zeiten verfolgen und ermöglichen Spezialführungen mit Themen aus Pädagogik, Sozialgeschichte, Technik, Volkskunst und Brauchtum.

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Seit 1995 besteht eine intensive Partnerschaft mit dem Internationalen Spielzeugmuseum Warabe-kan _
in Tottori/Japan.
Im neu eingerichteten "Blauen Salon" (April 2000) wird die weltgrößte Antikensammlung in einem Spielzeugmuseum präsentiert: 159 griechische, römische und altorientalische Puppen und Verwandtes. Die gesamte Ausstellungsfläche des Museums beträgt 750 qm.

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Mit Museumsleiter Martin Hoppe engagieren sich 50 ehrenamtlich tätige Damen und Herren für das Hessische Puppenmuseum: im täglichen Museumsdienst, bei Führungen, Ausstellungsdesign, Aktualisierung der Homepage, Marionettenspiel, Kinderstunden etc. Jedes Jahr werden rund 5.000 Stunden von diesen "bargeldlosen Mäzenen" für das Museum geleistet.

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Im Frühjahr 2000 konnte der 500.000ste Besucher im Wilhelmsbader Museum begrüßt werden. Durchschnittlich besuchen 30.000 Menschen pro Jahr das Hessische Puppenmuseum.

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Trägerverein:

Das Hessische Puppenmuseum wird von einem gemeinnützigen Verein getragen, der mittlerweile rd. 150 Mitglieder zählt. Die Mitglieder haben freien Eintritt in das Museum, erhalten alle vier Monate einen "Museumsbrief" mit Informationen über die Museumsarbeit (Ausstellungen, Veranstaltungen usw.) und können zu verbilligten Tarifen im Museumsladen einkaufen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 20 Euro/Jahr. Nähere Informationen erhalten Sie im Museum oder unter Rufnummer 06181 / 86212.
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letztes update: 21.03.2005