Hessisches Puppenmuseum
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Marionetten aus der Werkstatt für Behinderte Hanau-Steinheim

Weihnachtsausstellung im Hessischen Puppenmuseum (13. Juli bis 5. September 1999)

Ob Putzfrau Else, Koch Wolfgang, Gärtner Florian oder Clown August - allesamt sind es lustige Gesellen, die derzeit das Hessische Puppenmuseum in Hanau-Wilhelmsbad bevölkern. Die rd. zwanzig in Raum 1 ausgestellten Marionetten gehören zu einem großen Figuren-Ensemble, das in liebevoller Handarbeit von Menschen mit Behinderung zusammen mit ihren Betreuern in der Werkstatt für Behinderte in Steinheim gefertigt wird.

Alle an Fäden hängende Figuren bestechen durch ihre originelle Modellierung und aufwendige Verarbeitung. Spielzubehöre aus dem Magazin des Puppenmuseums runden die kleinen szenischen Darstellungen ab.

In der Steinheimer Werkstatt, einer Einrichtung des Behindertenwerks Main-Kinzig e.V., sind zur Zeit 240 geistig- und körperlich behinderte Menschen beschäftigt. Einige von ihnen fertigen die vorgestellten Marionetten. "Im September 1987 wurde die erste Marionette zum Leben erweckt und jedes Jahr kamen weitere hinzu. Mittlerweile ist eine bunte Gruppe daraus geworden, die vielen Menschen schon große Freude bereitet hat", so Ingrid Licht und Georg Lauer von der Werkstatt, die den Aufbau der Exponate betreuten.

Eröffnung: 13. Juli, 11.30 Uhr

Öffnungszeiten: Di - So, jeweils 10-12 und 14-17 Uhr

Hessisches Puppenmuseum, Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad, Tel. 06181 / 86212, Fax 06181 / 840076, e-mail: hesspuppenmuseum@aol.com



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