Hessisches Puppenmuseum
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Masken und Stelen von Isa Llagostera

(2. Februar bis 18. März)

Die Künstlerin - 1946 in Hanau geboren - war von 1963 bis 1966 Schülerin von Reinhold Ewald an der Staatlichen Zeichenakademie, 1972 und 1974 schlossen sich Gastsemester bei Prof. Wilfried Minks an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg an. Seit 1978 lebt Isa Llagostera als freischaffende Künstlerin in Hanau, leitete u.a. Kurse für kreatives Gestalten an der Volkshochschule und wurde für ihr Werk 1984 mit dem Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet.

Llagostera haben u.a. die auf langen Reisen kennengelernten Landschaften Spaniens, Frankreichs und Griechenlands tief beeindruckt. Die Poesie und Mystik der mediterranen Welt spiegelt sich in ihren Arbeiten wider. Sie ist eine Grenzgängerin, ihre Werke bewegen sich zwischen Malerei und Skulptur, zwischen Hinterglasbild und Relief.

Die rd. 30 ausgestellten Masken sind geheimnisvolle, bunte, faszinierende Objekte. Sie zeigen das Hintergründige, Zweischichtige, Verborgene und stehen in unmittelbarer Verbindung zur ethnischen Kunst Afrikas, des Pazifiks, Amerikas, zu Anthropologie, Magie, Ritus und Theater, weisen auf Volksleben und altes Brauchtum. Ihre Mondstelen nehmen diese Linie auf. Der Mond steht für Romantik und Sehnsucht, für Poesie, aber auch weibliche Lebenskraft und zyklische Fruchtbarkeit. Neben diesen beiden Objektgruppen finden Besucher aber auch zahlreiche Assemblagen, kleine Gesichtsmasken, kolorierte Drucke und ein Dutzend Aquarelle, die allesamt käuflich zu erwerben sind.

Zur Eröffnung der Schau am Freitag, 2. Februar, 18 Uhr, wird Museumsleiter Martin Hoppe die Gäste begrüßen, bevor Isa Llagostera eine Einführung in die Ausstellung gibt. An drei Terminen bietet die Künstlerin zudem Zeichen- und Malkurse zum Thema "Masken entwerfen und malen" an: Jugendliche und Erwachsene können sich am 7. und 21. Februar sowie am 7. März, jeweils mittwochs von 15-17 Uhr im Hessischen Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad kreativ betätigen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung 28.02.2001 Kritiker mit der Lupe

Öffnungszeiten: Di - So, jeweils 10-12 und 14-17 Uhr

Hessisches Puppenmuseum, Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad, Tel. 06181 / 86212, Fax 06181 / 840076, e-mail: hesspuppenmuseum@aol.com



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