Hessisches
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2. Wilhelmsbader Comic- und Filmbörse (27. Januar 2002)
Schlumpf mit Kranz zu haben für 150 Euro
Hanau (geo) 8000 bis 10000 Figuren,
so schätzte Martin Hoppe, Leiter des Hessischen Puppenmuseums Wilhelmsbad,
wurden bei der 2. Comicfigurenbörse präsentiert. Walt-Disney-Figuren,
Schlümpfe und die Peanuts tummelten sich in Kisten oder reihenweise
in den Regalen. Unter den Besuchern waren allerdings nicht nur Sammler auf
der Suche nach besonderen Raritäten, sondern auch viele Neugierige,
die sich etwa bei einem Raumfahrer-Schlumpf für 2,60 Euro auch zu einem
spontanen Kauf entschlossen. Fünf Aussteller aus dem ganzen Bundesgebiet zeigten im Puppenmuseum Comic-Figuren in sämtlichen Größen und unterschiedlichen Ausführungen. Bereits für ein bis drei Euro waren die kleinen Figuren zu erstehen. Wer nach älteren Stücken Ausschau hielt, musste jedoch auch tiefer in die Tasche greifen. Den Schlumpf mit Kranz von 1981 bot Frank Fluhrer aus Stockstadt für 150 Euro an. Seine Palette reicht bis in die frühen 80-er Jahre zurück, und in seinem Sortiment gibt es anscheinend nichts, was fehlen könnte. Die verschiedenen "Superschlümpfe" in Originalverpackung oder einen kompletten Schlumpfspielplatz hatte der Aussteller aus Stockstadt den Besuchern zu bieten. Mickey Mouse und Goofy dagegen waren der Schwerpunkt am Stand von Uwe Koppen aus Speyer. Zu seinen Besonderheiten zählte eine alte Mickey-Mouse-Lampe für 60 Euro und der große Goofy für 35 Euro. Schließlich stammen beide aus den 60-er Jahren und waren auch nur in den USA erhältlich. Zu den kleinen Andenken gehörten die Buttons: "Das waren einmal Werbebeigaben von Kaba", erinnerte sich Koppen. Neben Figuren aus dem Dschungelbuch, den Mainzelmännchen, dem Glöckner von Nôtre Dame oder Snoopy führte das Angebot auch in die fantastische Welt der Super- und Batman-Figuren. Mit 150 Euro war neben Terminator auch Lara Croft kostspielig, aber nicht nur wegen der Einblicke, die sie fast ganz ohne Hüllen dem Betrachter gewährt, sondern weil die Figuren aus Einzelteilen zusammengesetzt und handbemalt sind. Mit rund 400 Besuchern rechnete Martin Hoppe bei der 2. Comicbörse. Der Andrang bei der ersten Auflage im letzten Jahr lag ebenso hoch.
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