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| 63454 Hanau-Wilhelmsbad - Arkadenbau
(Parkpromenade 4) Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr neu: Sa. und So. 10:00 bis 17:00 Uhr durchgehend geöffnet |
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Dauerausstellung aktualisiert: 28. Januar 2010 |
Mit einem Blick in die Vergangenheit Visionen für morgen finden. Puppenspielzeug
als Lernhilfe und
Spiegel der Gesellschaft Das
Museum wurde
1983 von Gertrud Rosemann mit
Unterstützung des Landes Hessen und der
Stadt Hanau gegründet. Fasziniert von der Vielfältigkeit des Spielzeugs
sammelte sie seit 1968 unterstützt von ihrem Ehemann Prof. Dr. Gerd
Rosemann herausragende und alltägliche Puppen. 1971 entschloss sie
sich, die in Fachkreisen geschätzte Sammlung der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen. 1976begannen
die Planungen zum Hessischen
Puppenmuseum. Ausgehend von europäischen Puppen erweiterte sie
ihren
Blick in die Puppenwelt bis nach Japan. Besorgt über die immer
stärkere
Verbreitung von nicht kindgerechtem Spielzeug, sah sie das Museum auch
als Erlebnisraum für Kinder mit pädagogisch wertvollem
Spielzeug. 2005 begann eine umfassende Sanierung der Räume.
Während dieser Zeit konnten nur Kabinettausstel-
lungen zeigt werden. Eine neue Raumkonzeption entstand: Das Museum im Denkmal. Seit April 2009 ist die Ausstellungsfläche des Museums in dem außergewöhnlichen Ambiente des barocken Wilhelmsbader Kurhauses auf mehr als 800 m² gewachsen. Mehr als zweihundert Puppen von besonderem Interesse und kulturhistorischer Bedeutung sind ständig zu sehen. Weitere Stücke werden in Sonderausstellungen gezeigt. Es wird konstant nach Wegen gesucht, den Zugang zur Sammlung für Forschung und Öffentlichkeit zu verbessern. Das Museum wird von einem als gemeinnützig registrierten Verein getragen und ist daher von der Großzügigkeit der Mitglieder, des Landes Hessen, der Stadt Hanau und anderer Sponsoren abhängig. Erfahren
Sie mehr über uns
Kerngedanken, die helfen unsere Visionen zu verdeutlichen Museales Zentrum für Puppen
Das Hessische Puppenmuseum
Hanau-Wilhelmsbad ist ein weltbekanntes Spezialmuse-
um und gleichzeitig ein kulturgeschichtlicher Erlebnisraum für Erwachsene und Kinder. Es versteht sich als Universalmuseum, in dem Geschichte, Kunst und historische Lebenswelten interdisziplinär zu einer umfassenden kulturgeschichtlichen Gesamtschau vereint sind, die sowohl herausragende Stücke wie auch verbreitete Zeugnisse vergangener Spielwelt enthält. Das Puppenmuseum bietet Forschungsmöglichkeiten für Interessierte aus dem In- und Ausland und qualifizierte Beratung. Dabei möchten wir die Besucher beim Umgang mit überlieferter Sachkultur sensibilisieren. Wir bieten in diesem Bereich besondere Führungen und Beratungsgespräche für Privatpersonen.
Kleider
machen Leute
Identität schaffen und kulturelle Brücken bauen Dabei sieht sich das Puppenmuseum auch als ein Mittler im Dialog der Kulturen. Europäische Puppen von der Antike bis zur Gegenwart werden solchen aus anderen Regionen der Welt gegenübergestellt. Neben Differenzen sollen verstärkt auch die verbindenden Elemente des Spieles gezeigt werden. Dabei arbeitet das Hessische Puppenmuseum mit bedeutenden Partnern, wie dem japanischen Spielzeugmuseum Warabekan, zusammen. Mit seinem interkulturellen Charakter leistet das Museum einen Beitrag zum Verständnis historischer Kulturepochen, zur Völkerverständigung und Toleranz. Dabei beweist das Puppenmuseum, dass ein Museum eine regionale Identität mit einem internationalen Charakter und Anspruch verbinden kann, der sich nach dem Wiederaufbau auch in mehrsprachigen Texten widerspiegeln soll. Lernen
und Erziehung
Lernen und Erziehung gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft. Das Museum bietet die Möglichkeit, überlieferte Vermittlungs- und Erziehungsideen kennen zu lernen. Kulturelle Zusammenhänge wie religiöse und ästhetische Ideen, sollen verdeutlicht werden. Die Entwicklung eines Lernprogramms als Herzstück des Museums bietet nicht nur Anregung für Besucher mit einer gezielten Fragestellung in diesem Bereich, sondern kann auch für andere zur Inspiration werden. Verständnis für historische Lebensmodelle können gewonnen werden, die innovative Ideen entstehen lassen. Dabei ist es uns wichtig, das individuelle Auffassungsvermögen von Kindern zu berücksichtigen. Kurzvorstellung Inspiration
bieten für gegenwärtige und zukünftige Generationen
historische kulturelle Zusammenhänge zu verstehen und zu genießen und innovative Arbeit im Bereich Konservierung, Forschung und Präsentation leisten. Das Hessische Puppenmuseum sieht sich sowohl dem Sammlungsgut als auch den Besuchern und ihren Bedürfnissen sowie den Statuten des Internationalen Museumsrates verpflichtet. Daher gehören zu den Aufgaben unseres Hauses das Sammeln, das aktive Erhalten, das wissenschaftliche Erforschen und das besucherbezogene Präsentieren in ständigen und wechselnden Ausstellungen. Auch gesellschaftlich aktuelle Themen spiegeln sich in den Aktivitäten unseres Museums wider. Sammlung
und Sammlungserweiterung
Das
Puppenmuseum besitzt Sammlungsgegenstände von der Antike bis
zur Gegenwart aus unterschiedlichen historischen und räumlichen
kulturellen
Zusammenhängen. Eine differenzierte Sammlungskonzeption gliedert die
Sammlung
in die Themenbereiche:
Konservierung Eines
unser
dringlichsten Ziele ist es, eine bestmögliche Pflege der
Sammlungsgegenstände
zu gewährleisten. Dabei lassen wir uns von Diplomrestauratoren
unterstützen und
setzen auf moderne Technik. So wird das Hessische Puppenmuseum
voraussichtlich
über eine eigene Stickstoffbegasungsanlage gegen Schädlingsbefall
verfügen.
Forschung
Förderung
des
wissenschaftlichen Nachwuchses, wissenschaftlicher Kontakt zu Museen
und
Spezialisten der ganzen Welt zu halten und auszubauen ist eines der
wichtigen
Ziele für die Zukunft. Um effektiv und möglichst unbürokratisch zu
arbeiten,
wird auf persönliche Kontakte der Mitarbeiter mit anderen Forschern
Wert
gelegt. Im Bereich internationaler Kontakte setzt sich zur Zeit Herr Lutz Wilfert besonders für die Japankontakte
des
Puppenmuseums ein. Die amtierende Museumsleiterin Dr. Maren Raetzer
pflegt
verstärkt die interdisziplinären Kontakte.
Präsentation
Wir
verstehen
unser Museum als Erlebnisort, der den Besuchern Wissen und Unterhaltung
in
einer unverwechselbaren Atmosphäre bietet. Dazu sollen repräsentative
Veranstaltungsräume und ein Museumsshop mit individuellem Angebot
gehören. Ein
Ziel für die Zukunft wird es sein, das historische barocke Raumkonzept
in die
Ausstellungsgestaltung mit einzuarbeiten und eine mehrsprachige
Beschriftung
vorzunehmen. Alle
Besucherinnen und Besucher stehen im Mittelpunkt der Betreuung durch
die
Mitarbeiterinnen des Museums. Im täglichen Umgang mit dem Publikum
erfahren wir
die Interessen und Wünsche der Menschen und stimmen unsere Arbeit
darauf ab.
Wir entwickeln zielgruppenspezifische
Angebote für Fachpublikum,
Einzelbesucher und Gruppen; Schüler, Familien, Kinder und Senioren,
Personen
mit Behinderung, für Berufsverbände und Tagungsteilnehmer. Zum Angebot
gehören vielseitige Begleitprogramme, Themenangebote,
Museumspädagogik,
jährliche Museumsfeste, Teilnahme an der Hanauer Museumsnacht, dem
Internationalen Museumstag und dem Tag des Denkmals.
Ratsuchenden
stehen unsere Experten und die
Bibliothek zur Verfügung. |
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