Hessisches Puppenmuseum Hanau Logo
Gosho-Figur aus Japan
Kurhaus Wilhelmsbad - Eingang zum Hessischen Puppenmuseum
Die Promenade vor dem Kurhaus in Hanau-Wilhelmsbad

63454 Hanau-Wilhelmsbad - Arkadenbau (Parkpromenade 4)
Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 10:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr
neu: Sa. und So.  10:00 bis 17:00 Uhr durchgehend geöffnet

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aktualisiert: 18. Januar 2010

Seit Sonntag, 29. November, 11 Uhr zeigen Miniaturkünstler unter dem Thema "Winterzauber" die Ergebnisse ihres Könnens.

Weihnachts-Sonderausstellung 2009 im Hessischen Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad

Während in der Halle Miniaturgärten mit leuchtenden, handgefertigten Blumen und Gemüsepflanzen von warmen Tagen träumen lassen, sind die Rodelpartie und der kleine Weihnachtsmarkt mit den Buden voller Erzgebirgswaren und Lebkuchen schon Vorboten der winterlichen Freuden. In einer Miniatur-Weihnachtsbaumausstellung können sich die Besucher Anregungen für ihre Baum-Dekoration holen. Miniaturkonfekt vom Dominostein bis zum Königsberger Marzipan wurde so naturgetreu gestaltet, dass man richtig Appetit bekommt. Klöppelstudio, Krippengeschäft, Scherenschnittatelier, Korb- und Keramikkünstler, Porzellanmalerei und Modistin, vielerlei winzige Kunsthandwerke sind dargestellt.

Ihren Anfang nahm diese Form der Miniaturkunst im 15. und 16. Jh., als Fürsten sich für ihre Kuriositätenkabinette winzig kleine Objekte herstellen ließen. So gehörte das erste wissenschaftlich belegte Puppenhaus auch einem gestandenen Mannsbild - Herzog Albrecht von Bayern (1558). Im Puppenmuseum kann man schon einen Miniatur-Brotbacktisch aus dem 6. Jh. v. Chr. oder kleine Stühle aus dem 5. Jh. vor Chr. finden. Seit dem 17. Jahrhundert weitete sich die Beliebtheit von Puppenhäusern aus - nun auch als Anschauungsobjekte für Kinder. Seit dem 19. Jh. ist dann vermehrt auch das unmittelbare Spiel mit diesen Miniaturen erlaubt.

Die große Holzküche des Museums aus dem 19. Jh. ist mit den 5 cm großen Zinntellern gut für kleine Hände geeignet. Das um 1858 entstandene Ipswich-Haus zeigt hingegen einen vollständigen, wohlhabenden Haushalt im Kleinformat. Mit Gläsern, handbemaltem Porzellangeschirr und Mops. Wer wissen möchte wie es sich in einem solchen Puppenhaus lebt, dem sei als Buchtipp „Der kleine Mann und die kleine Miss“ von Erich Kästner empfohlen. Was seit über zweihundert Jahren Kinder begeisterte, hat aber auch nie das Interesse von Erwachsenen verloren. Die bis heute berühmteste Sammlerin im deutschsprachigen Raum war wohl die Fürstin Auguste Dorothea, die in Arnstadt eine ganze Puppenhauswelt entstehen ließ. Heute fertigen die Miniaturenkünstler nach einem international vereinbarten Standard ihre Objekte im Maßstab 1:12.

Außerdem werden in diesem Jahr auch die Räume des Puppenmuseums weihnachtlich geschmückt. Jens Arndt von Konditorei & Café Schien hat einen ganzen Sonntag geopfert, um das große Lebkuchenhaus für das Museum neu erstehen zu lassen und die Assistentinnen des Museums schmücken die große Halle und die einzelnen Räume.


Erweiterte Öffnungszeiten

Wegen des großen Besucheranklangs seit der Wiedereröffnung im April diesen Jahres hat der Trägerverein des Hessischen Puppenmuseums jetzt erstmals seit fünfundzwanzig Jahren beschlossen, die Öffnungszeiten an den Wochenenden zu erweitern. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit wird das Museum samstags und sonntags durchgängig von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein. Der kürzlich wieder gewählte Vorsitzende Helmut Geyer sagte dazu: "Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt auch dem Wunsch der Besucher nach erweiterten Öffnungszeiten nachkommen können." Wichtig war es ihm, ausdrücklich den freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Bereitschaft zu zusätzlichem Einsatz zu danken. Da ehrenamtliches Engagement heute überall gefragt ist, freut sich das Museum über die Treue der langverdienten Assistentinnen. Darüber hinaus ist es gelungen, 12 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Ehrenamtsarbeit zu gewinnen.

  


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Unser Jahresprogramm 2010

Sonntag 10. Oktober 2010
10 Uhr bis 17 Uhr
 Puppen- und Bärenmarkt


Unsere  Sonderausstellungen
im Jahr 2010

29. November 2009
bis 31. Januar 2010:
"Winterzauber: Kunstwerke im Kleinformat"

So. 07. Februar
bis So 18. April
„Gemeinsam“ - Puppen als Hilfsmittel für eine vorurteilsbewusste Erziehung

So. 25. April
bis So. 01. August Holzspielzeug aus der Sammlung Schulz-Wahle

So. 08. August
bis So. 21. November
„Genuss pur“ - Kaffeekultur in Hanau im Wandel der Zeiten


So. 28. November 2010
bis Januar 2011
„Märchenwesen“ der Puppenkünstlerin
Silke Friedrich